Archiv für die Kategorie „Aktuelles“

Apotheken: Leichtfertige Abgabe von Schmerzmitteln!?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Wer kennt ihn nicht, jenen Satz, der im Abspann von Arzneimittel-Werbung publiziert wird!? Doch ist es nicht so, dass ein Apotheker, zumal bei bedenklichen Mitteln und/oder großen Mengen, von sich aus Fragen stellen und dem Kunden seine Beratung quasi aufdrängen muss?
Das sollte man doch meinen. Denn schließlich ist Apotheker nach wie vor ein sehr angesehener Beruf. Ein Berufstand, dem die meisten Menschen – selbst medizinische Laien -, eine große Kompetenz zutrauen! Denn die meisten von uns sind nun mal so “gestrickt”, dass Weißkitteln vorbehaltlos vertraut wird … Diesen Beitrag weiterlesen »

Schmerz bei Frühgeborenen hinterlässt Spuren

© flickr.com/ jdsmith1021

Wie eine Studie Gießener Mediziner nun zeigt können Schmerzen durch medizinische Prozeduren bei Frühgeborenen die Schmerzempfindlichkeit bis ins Jugendalter beeinflussen: Demnach zeigen die Frühgeborenen noch im Alter von 11 bis 16 Jahren eine stärkere Gehirnreaktion auf schmerzhafte Reize als jene Babys, die nicht zu früh zur Welt kamen. Da sich das schmerzverarbeitende System im Gehirn der Babys bei einer zu frühen Geburt noch mitten im Reifungsprozess befindet, können die schmerzhaften Reize nach der Geburt dazu führen, dass die Verarbeitung von Schmerz dauerhaft verändert wird.

Um dies festzustellen untersuchten die Mediziner je neun Frühgeborene und neun Reifgeborene – anhand der Kernspintomografie konnte dann beobachtet werden, dass frühgeborene Kinder stärker auf schmerzhafte Reize reagieren als Reifgeborene, bei denen die subjektiv empfundene Intensität des Schmerzes durch die Wiederholung des Schmerzreizes nachließ. Diesen Beitrag weiterlesen »

Liebe kann Schmerzen lindern

Im Rahmen einer Studie wurde nun untersucht, inwiefern sich die Liebe auf Leiden auswirkt. Dafür haben die beiden Professoren Sean Mackey und Arthur Aron frisch verliebte Paare dazu eingeladen, an ihrem Experiment teilzunehmen. Man wählte die Frischverliebten deshalb aus, weil der Zustand des Verliebtseins bzw. intensive Liebe jene Bereiche im Gehirn aktivieren können soll, die auch bei bei einer Sucht zum Tragen kommen. Auch der Botenstoff Dopamin, der als Glückshormon gilt, spielt hier eine entscheidende Rolle. Bei den Versuchen mussten die Teilnehmer sowohl Fotos von ihren Partnern als auch welche von einem attraktiven Bekannten mitbringen. Anschließend wurde den Probanden eines dieser Fotos gezeigt, während ein Thermoelement in ihrer Hand immer weiter erhitzt wurde. Mit Hilfe der Magnetresonanztomografie zeichneten die Wissenschaftler dabei die Gehirnaktivität der Probanden auf.

Bei einem weiteren Versuch gab man den Teilnehmern Denksportaufgaben um sie vom Schmerzreiz abzulenken. Dabei stellte man fest, dass sowohl die Denksportaufgaben als auch die Fotos ihrer Partner eine Auswirkung auf das Schmerzempfinden haben, diese beiden Faktoren dabei jedoch völlig unterschiedlich Bereiche im Gehirn stimulieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neurostimulation hilft bei chronischen Schmerzen

Die Universitätsklinik Tübingen weist nun darauf hin, dass Neurostimulation chronische Schmerzen lindern kann. Demnach haben die Menschen schon in der Antike mit elektrischen Impulsen gegen Schmerzen experimentiert, damals wurden allerdings Fische dazu genutzt, die in der Lage waren Stromstöße abzugeben. Nachdem dieser Ansatz dann über einen langen Zeitraum in Vergessenheit geraten war, befasste man sich dann erst wieder in den 60er Jahren mit diesem Thema. Damals haben Forscher die wissenschaftliche Wirkungsweise dieses Therapieansatzes erstmals durchleuchtet und dabei festgestellt, dass verschiedene sensorische Informationen über parallele Nervenbahnen übertragen werden, die sich gegenseitig behindern.

Sobald bestimmte Nerven gezielt durch elektrische Impulse gereizt werden, werden andere Reize durch diese Signale an den entsprechenden Schaltstellen im Rückenmark und im Gehirn verdrängt, wodurch der Schmerz bei betroffenen Personen nachlässt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Britische Forscher untersuchen Schmerzempfinden

© 2009 photos.com/ ablestock

Eine britische Studie hat nun ans Licht gebracht, dass akute Schmerzen allein durch Handauflegen gelindert werden können. Dafür sind allerdings bestimmte Bedingungen vonnöten. Im Rahmen der Studie wurde der Zeige- und Ringfinger der Probanden in warmes Wasser getaucht und anschließend der Mittelfinger in kaltes Wasser – dabei kam es zu einem brennenden Gefühl bzw. einer Art Schmerz im Mittelfinger. Als dieser Test dann mit der ganzen Hand durchgeführt wurde und die Hände beim Auftreten des Schmerzgefühls aneinander gepresst wurden, verschwand ein Großteil des Schmerzes im betroffenen Finger.

Allerdings verschwand der Schmerz allerdings nicht, wenn man einen Finger weg ließ und wenn die Probanden lediglich eine Hand ins Wasser getaucht hatten, blieb die lindernde Wirkung ebenfalls aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hilfe für Schmerzpatienten durch Chili-Schoten

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Jeder, der schon einmal Chili-Schoten gekostet hat, kennt dieses typische, höllische Brennen auf der Zunge, das sie auslösen. Für diese Schärfe ist der in Chili enthaltene Stoff Capsaicin verantwortlich. Dieser hat amerikanische Wissenschaftler auf die Spur unbekannter Schmerzmoleküle gebracht. Durch Verletzungen entwickelt der menschliche Körper Moleküle, die dem Capsaicin ähneln und andauernde Schmerzen verursachen. Die sogenannten TRPV1-Rezeptoren senden nach dem Kontakt mit diesem Inhaltsstoff Schmerz- und Hitzesignale an das Gehirn. Genauso verhalten sich auch die neuentdeckten körpereigenen Moleküle. Folglich empfangen die Rezeptoren chronischer Schmerzpatienten diese Impulse ständig. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schlaganfall – Training auch nach Jahren noch sinnvoll

Bei den meisten Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, ist eine Hälfte des Körpers gelähmt und besonders schlimm trifft es dabei den Arm. Nach dem Schlaganfall werden diese Patienten noch ein halbes Jahr trainiert und dann sich selbst überlassen. Wissenschaftler aus den USA haben jetzt in einer Studie nachgewiesen, dass es sich auch fünf Jahre nach dem Schlaganfall noch lohnt, den Körper und besonders die Arme gezielt zu trainieren.

Aber nicht nur der Arm wird durch dieses Training wieder fit gemacht, auch die Leistung des Gehirns wird deutlich besser und auch das allgemeine Wohlbefinden steigt spürbar an. Diesen Beitrag weiterlesen »

Löst Schokolade wirklich Migräne aus?

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Viele Menschen, die unter quälenden Migräneattacken leiden, machen gerne ihre Nahrung dafür verantwortlich. Besonders Schokolade ging lange der Ruf voraus, ein Auslöser für Migräne zu sein. Jetzt hat eine neue Studie bewiesen, dass das nicht der Fall ist.

Warum sind so viele der Ansicht, dass die Schokolade daran schuld ist, wenn es zu Migräneanfällen kommt? Die meisten Menschen die unter Migräne leiden, bekommen vor den eigentlichen Kopfschmerzen Heißhunger und das auf alle Arten von Süßigkeiten. Der Hunger auf Schokolade ist sozusagen ein Vorbote für eine beginnende Migräne. Eine ganze Tafel Schokolade ist kein Problem für Migränepatienten. Wenn unmittelbar danach die Kopfschmerzen auftreten, dann war eben die Schokolade daran schuld. Dabei will sich der Körper nur wappnen und viele Kalorien haben, denn mit der Migräne kommt es auch zu Appetitlosigkeit und Übelkeit. Bei Untersuchungen zu der neuen Studie wurde jetzt widerlegt, dass die Schokolade etwas mit der Migräne zu tun hat. Alkohol übrigens auch nicht.

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Vorsicht bei Sonnenbädern

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Die Sonne scheint endlich wieder und viele Menschen nehmen jetzt in den ersten Tagen des Frühlings ein Sonnenbad. Aber nur die wenigsten sind sich darüber im Klaren, wie gefährlich ein solches Sonnenbad sein kann. Wer sich in der Mittagspause für eine Stunde in die pralle Frühlingssonne legt, der riskiert einen Sonnenbrand, denn auch wenn die Luft noch kühl ist, hat die Sonne doch schon eine deutliche Kraft. Die Haut ist nach dem langen Winter aber noch nicht an Sonnenlicht gewöhnt und deshalb sind diese Sonnenbäder vor allem in der Mittagszeit zwischen 13°° und 15°° Uhr so gefährlich.

Viele Menschen sind der Ansicht, dass sich nach dem akuten Sonnenbrand und nach dem Abschälen der Haut der Sonnenbrand erledigt hat, aber die Haut vergisst nicht so schnell. Diesen Beitrag weiterlesen »

Botox gegen Migräne

Das Nervengift Botulinumtoxin A, was den meisten Menschen sehr wahrscheinlich besser unter dem Begriff Botox bekannt ist, sorgt für eine glatte Haut, aber nach neusten Studien auch dafür, dass Migräneattacken gemildert werden und zudem in größeren Abständen auftreten. Viele Frauen lassen sich regelmäßig Botoxinjektionen vor allem in die Stirn spritzen, um dort die Falten zu bekämpfen. Das hochgiftige Botox lähmt die Gesichtsmuskeln über einen gewissen Zeitraum, sodass zum Beispiel kein Stirnrunzeln mehr möglich ist, was die unschönen „Dackelfalten“ auf der Stirn verursacht.

Jetzt haben Forscher in einer Studie nachgewiesen, dass Botox auch bei starken Kopfschmerzen und auch bei Migräne helfen kann. Sie haben 19 Frauen gebeten, die alle unter Migräne leiden, sich zwecks Faltenbehandlung eine Botox Spritze geben zu lassen. Nach drei Monaten wurden die Frauen befragt, wie sich die Spritze auf ihre Migräne ausgewirkt hat. 13 Frauen gaben an, dass ihre Migräne wesentlich milder ausgefallen sei und auch die Anfälle seltener waren. Warum Botox bei Migräne helfen kann, ist aber noch nicht bekannt.

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